"Mein Kind kann sich nicht konzentrieren. Wenn ich nicht daneben sitze, dauern die Hausaufgaben endlos oder sind voller Leichtsinnsfehler. Was soll ich nur tun?"

Mit dieser Frage werden Beratungslehrer und Schulpsychologen immer wieder konfrontiert. Konzentrationsprobleme sind das Thema Nr. 1 bei der Schulberatung.

Was verhindert die Konzentration?

Gestört wird die Konzentrationsfähigkeit z. B., wenn man müde oder hungrig ist, ständig das Telefon klingelt oder man nicht weiß, wo man zuerst anfangen soll. Sie wird auch beeinträchtigt, wenn man keine Lösung für die gestellten Aufgaben findet, man Angst hat, die geforderte Leistung nicht bringen zu können oder einem Probleme mit Freunden, Mitschülern oder der Familie nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Was kann man dagegen tun?

aus: OStRin Christa Vilser, "Probleme mit der Konzentration" in: EZ 1/2007

Wie fördere ich Konzentration?

Tipps von Alexander Geist, Schulpsychologe:

Allgemeine Regeln

Individuelle Regeln

Konzentrationsstörungen

Wenn sie in der Schule und bei den Hausaufgaben länger andauern, sollte man eine schulpsychologische oder medizinische Untersuchung nicht scheuen. Nur eine sorgfältige Diagnose ermöglicht sinnvolle Maßnahmen.

Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS)

Viele beklagen, dass ADS eine unkritisch erstellte Modediagnose sei. Aufgrund meiner Erfahrung wird diese Form der Konzentrationsstörung jedoch eher zu wenig als zu oft erkannt. Gerade bei begabteren Kindern ohne Hyperaktivität kann ADS lange übersehen werden. Wenn allerdings die Anforderungen größer werden, kommen sie nicht mehr mit, werden dann aber oft in die falsche „Schublade“ gesteckt.

Quelle: Alexander Geist, "Wie fördere ich Konzenration?", in: EZ, 1/2005